Justizminister fordert Strafverfahren bei "Upskirting"

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Strafverfolgung bei “Upskirting”

Der rheinland-pfälzische Justizminister, Herbert Mertin, hat sich am Freitag in der Bundesratssitzung für die Strafbarkeit des sogenannten “Upskirtings” stark gemacht. Mit „Upskirting“ wird ein Verhalten beschrieben, bei dem vor allem – aber nicht nur – Mädchen und Frauen im öffentlichen Raum heimlich unter Röcke oder Kleider fotografiert oder gefilmt wird, so das Ministerium. Laut Mertin verletze dieses Verhalten die Persönlichkeitsrechte und Privatsphäre der Betroffenen massiv. Ziel des Entschließungsantrages des Landes Rheinland-Pfalz ist es, diesen heimlichen Übergriffen mit den Mitteln des Strafrechts entgegenzutreten und die vorhandene Schutzlücke zu schließen. Das Strafgesetzbuch müsse nun zügig um einen eindeutigen Straftatbestand ergänzt werden, so Mertin weiter.